Nach einem köstlichen Winterabendessen mit Wein und reichlich Speisen spürt man manchmal, dass es besser wäre, das Frühstück auszulassen und eine kurze Fastenzeit einzulegen. So gönnt man den Organen Ruhe und dem Körper optimale Erholung.
Intermittierendes Fasten ist keine Diät, sondern ein Ernährungsmuster, bei dem sich Fasten- und Essensphasen abwechseln. Es geht weniger darum, was man isst, sondern vielmehr darum, wann man isst. Es bietet viele Vorteile, wie eine verbesserte Fettverbrennung, einen stabileren Blutzuckerspiegel, mehr Energie und eine schnellere Regeneration.
So funktioniert es
Nach der letzten Mahlzeit pausieren Sie 14 bis 16 Stunden lang mit dem Essen. Idealerweise nehmen Sie Ihre Mahlzeiten innerhalb eines Zeitfensters von 8 bis 10 Stunden zu sich. Dies nennt man Intervallfasten. Morgens, wenn Sie nichts essen, ist es optimal, auf nüchternen Magen (ohne vorherige Nahrungsaufnahme) zu trainieren. So können Sie überschüssigen Zucker aus Ihren Muskeln verbrennen. Sobald Sie nach dem Intervallfasten Ihre erste Mahlzeit zu sich nehmen, ist es wichtig, gesunde Fette und Proteine und möglichst wenige Kohlenhydrate zu sich zu nehmen. Dies fördert Ihre Regeneration.
Wie beginnt man mit Intervallfasten?
- Achten Sie darauf, nach dem Abendessen nichts mehr zu essen. Trinken Sie stattdessen lieber einen aromatischen Tee (zum Beispiel Jasmin-, Grüntee oder Ingwertee).
- Essen Sie mehr gesunde Fette, damit Sie länger satt bleiben und nicht so schnell wieder Hunger bekommen. Kohlenhydrate führen aufgrund des dadurch verursachten Blutzuckerabfalls zu Heißhungerattacken.
- Verschieben Sie Ihr Frühstück schrittweise nach hinten, beispielsweise jedes Mal um eine Stunde. So gewöhnt sich Ihr Körper an das Intervallfasten.
Das werden Sie auch während des veganen Detox-Programms erleben. Am Ende des 10-tägigen Programms werden Sie feststellen, dass Ihnen das Intervallfasten mühelos fällt.
Ist Intervallfasten nichts für Sie?
Nicht jeder fühlt sich mit Intervallfasten wohl. Gerade nach den Feiertagen kann es angenehmer sein, den gewohnten Rhythmus auf eine andere, sanftere Weise wiederzufinden. Es gibt verschiedene leicht zugängliche Methoden, um wieder Struktur und Überblick in den Alltag zu bringen. Im folgenden Blogbeitrag erfahren Sie mehr über Alternativen, mit denen Sie nach Dezember wieder in eine angenehme Routine finden können.




