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Magnesium en moe

Ich nehme Magnesium und bin trotzdem müde. Wie ist das möglich?

Viele Menschen nehmen Magnesium, weil es die Energie steigert und zur Entspannung beiträgt. Doch was, wenn man es einnimmt und sich trotzdem müde fühlt? Oder sogar noch müder als zuvor? In diesem Blog erklären wir die möglichen Ursachen und geben Tipps, wie Sie Ihr Energieniveau steigern können.

Magnesium ist kein direkter Energiespender.


Obwohl Magnesium eine wichtige Rolle bei der Energieproduktion spielt, bedeutet das nicht, dass Sie sich nach der Einnahme sofort energiegeladen fühlen. Magnesium wirkt als Cofaktor in Hunderten von enzymatischen Prozessen in Ihrem Körper, unter anderem bei der ATP-Produktion (Ihrem zellulären Energieträger). Wenn Ihrer Müdigkeit andere Ursachen zugrunde liegen, reicht Magnesium allein möglicherweise nicht aus, um Ihre Energieprobleme zu lösen. Magnesium kann daher helfen, aber nur in Kombination mit anderen Faktoren wie Ernährung, Erschöpfung und Stress.

Die richtige Magnesiumform ist wichtig


Nicht alle Magnesiumformen werden vom Körper gleich gut aufgenommen. Manche, wie beispielsweise Magnesiumoxid, werden schlecht absorbiert und können eher abführend wirken, als die Energie zu steigern.

Gut resorbierbare Magnesiumformen, die zu Energie und Entspannung beitragen, sind Magnesiummalat, Magnesiumbisglycinat und Magnesiumcitrat.

  • Magnesiummalat wird häufig bei Müdigkeit eingesetzt und unterstützt die Energieproduktion.
  • Magnesiumbisglycinat hat eine entspannende Wirkung und ist ideal bei Stress und Verspannungen.
  • Magnesiumcitrat wird gut vom Körper aufgenommen und unterstützt die Muskulatur.

Magnesium allein reicht nicht aus


Magnesium wirkt zusammen mit anderen Nährstoffen. Bei bestimmten Mängeln kann Magnesium weniger wirksam sein. Zum Beispiel:


Vitamin-B12-Mangel

Es ist für die Energieproduktion und das Nervensystem unerlässlich. Ein Mangel kann zu extremer Müdigkeit führen.

Niedrige Eisenwerte (insbesondere bei Frauen)

Es kann dazu führen, dass man sich schwach und müde fühlt.


Vitamin-D-Mangel

Dies spielt eine Rolle im Energiestoffwechsel, und ein Mangel kann zu Müdigkeit beitragen.


CoQ10-Mangel

CoQ10 ist für die Produktion von ATP (Energie) in Ihren Zellen unerlässlich.


Achten Sie auf eine abwechslungsreiche Ernährung oder prüfen Sie, ob Sie zusätzliche Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel benötigen.

Schlafqualität und Stress: ein versteckter Energieverlust


Magnesium fördert die Entspannung, doch bei unruhigen Nächten oder chronischem Stress bleibt Ihr Energieniveau niedrig. Schlafen Sie schlecht? Magnesiumbisglycinat kann helfen, aber berücksichtigen Sie auch andere Faktoren wie Bildschirmzeit vor dem Schlafengehen und einen regelmäßigen Schlafrhythmus. Leiden Sie unter chronischem Stress? Anhaltender Stress erschöpft die Nebennieren, wodurch die Magnesiumspeicher schneller leer werden und Sie sich müder fühlen. Kombinieren Sie Magnesium mit einem gesunden Schlafrhythmus und Stressabbau (z. B. durch Atemübungen oder Yoga).

Ihr Körper passt sich an (vorübergehende Müdigkeit!).


Manche Menschen verspüren zu Beginn der Magnesiumeinnahme tatsächlich stärkere Müdigkeit. Dies kann zwei Gründe haben.

  1. Die entspannende Wirkung: Magnesium hilft dem Nervensystem, sich zu beruhigen. Wenn man ständig unter Strom steht, kann sich das wie plötzliche Müdigkeit anfühlen.
  2. Der Entgiftungseffekt: Magnesium unterstützt die Leber und hilft beim Abbau von Stoffwechselprodukten. Dies kann vorübergehend zu einem Gefühl der Trägheit führen.

In beiden Fällen ist es wichtig, dem Körper ausreichend Zeit zur Anpassung an Magnesium zu geben. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und eine ausgewogene Ernährung, um diesen Prozess zu unterstützen.

Wie bekommt man mehr Energie?


Wenn Sie Magnesium einnehmen und trotzdem müde sind, beachten Sie bitte Folgendes:

  1. Wählen Sie eine gut resorbierbare Form wie Magnesiummalat oder Bisglycinat.
  2. Stellen Sie sicher, dass Sie keinen Mangel an Vitamin B12, Eisen, Vitamin D und CoQ10 haben.
  3. Arbeiten Sie an Ihrer Schlafqualität und Ihrem Stressmanagement.
  4. Geben Sie Ihrem Körper Zeit, sich daran zu gewöhnen, wenn Sie gerade erst mit der Einnahme von Magnesium begonnen haben.

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